Bestwiger Panoramaweg

Ein starkes Stück Sauerland!

Der Bestwiger Panoramaweg macht seinem Namen alle Ehre...

...denn er bietet immer wieder herrliche Fernblicke. Der ca. 53 km lange Weg verläuft durch die idyllischen Ortschaften der Gemeinde Bestwig im Sauerland. Jedes Dorf ist einsehbar und es kann von jedem Ortsteil aus in die Route eingestiegen werden.

Neben der hervorragenden Landschaft begegnet man Spuren aus der Vergangenheit in Form von Erzbergbau, Schieferbergbau und Eisenbahngeschichte. Ebenso lassen Bildstöcke, Wegekreuze, Kirchen und Kapellen tief in die kirchliche Vergangenheit des katholisch geprägten Sauerlandes blicken. In den gepflegten Dörfern dominiert immer noch der schwarz-weiße Kontrast der typischen, sauerländischen Fachwerkhäuser.

Die Gastronomie bietet für jeden Anspruch etwas. Die urige Dorfkneipe ist ebenso präsent wie gemütliche Biergärten, Cafes, Hotels und Speiserestaurants. Von den Sauerländer Wandergasthöfen liegen drei am Bestwiger Panoramaweg.

 


Im wahrsten Wort-Sinn „hervorragend“:

Deutscher Wanderverband zeichnet Bestwiger Panoramaweg aus

Bestwig. Faszinierende Fernsichten, abwechslungsreiche Natur und immer wieder kleine und große Entdeckungen am Wegesrand: Der Bestwiger Panoramaweg ist unter Wanderfreunden mehr als nur ein „Geheimtipp“. Dass die 53 Kilometer lange Strecke auf den Höhen rund um Ruhr, Valme und Elpe ein hervorragender Ort für Wanderer ist, haben die „Macher“ um Reinhard Schmidtmann jetzt schriftlich: Der Deutsche Wanderverband (DWV) zeichnete den Bestwiger Panoramaweg mit dem Siegel „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“ aus - dem höchsten Qualitäts-Kriterium des DWV.

Auf der Wander-Messe „TourNatur“ in Düsseldorf nahm Reinhard Schmidtmann, „Vater“ des Bestwiger Panoramaweges, die entsprechende Urkunde aus den Händen von Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbands, und Claudia Gilles, Geschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes, entgegen. Gleichzeitig hoben die Verantwortlichen des DWV die besonderen Merkmale des Panoramawegs hervor. Er mache „seinem Namen alle Ehre“: Immer wieder biete der Panoramaweg herrliche Fernblicke. Neben einer im wahrsten Sinn des Wortes „hervorragenden“ Landschaft begegne man Spuren aus der Vergangenheit in Form von Erz- und Schieferbergbau sowie Eisenbahngeschichte. Der Panoramaweg lasse sich bequem in fünf Etappen laufen. Besonderer Vorteil. Von jedem Ortsteil der Gemeinde Bestwig aus können Wanderer in die Route einsteigen.

Für das Qualitätssiegel „wanderbares Deutschland“ müssen Wege einen strengen Kriterienkatalog erfüllen. So sollen zum Beispiel mindestens 35 Prozent der Strecke naturbelassen sein, auf kompletter Länge muss er nutzerfreundlich markiert sein. Naturattraktionen und abwechslungsreiche Landschaftsformationen, regionale Sehenswürdigkeiten sowie ganz praktische Merkmale wie Gasthäuser, Anschluss an den Personennahverkehr und Parkplätze sind weitere Kriterien. Hans-Ulrich Rauchfuß: „,Wanderbares Deutschland‘ hat Qualität - und zwar allerhöchsten Ranges.“

Diese Qualität finden Wanderfreunde auf dem Bestwiger Panoramaweg vor - garantiert. Reinhard Schmidtmann sieht die Auszeichnung als Ergebnis der Arbeit, die ehrenamtlich Aktive über viele Jahre in die Strecke gesteckt haben: „Ich hoffe, dass nun noch mehr Wanderer den Panoramaweg entdecken - er ist nämlich wunderschön.“ Norbert Arens, Geschäftsführer der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) „Rund um den Hennesee“, sieht dafür gute Chancen: „Wandern ist das Top-Freizeitthema in Deutschland. Und mit seinen hohen Standards ist das Qualitätssiegel „wanderbares Deutschland“ bei Wander-Fans eine beliebte Entscheidungshilfe.“

Auch Bürgermeister Ralf Péus freut sich über die hohe Auszeichnung für den Bestwiger Panoramaweg. Zum einen zeige sie, welch hervorragende Freizeit-Möglichkeiten es in der Gemeinde Bestwig gebe. Und zum anderen sei sie das Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements: „Was unsere Wander-Aktiven, allen voran Reinhard Schmidtmann, hier auf die Beine gestellt haben, verdient höchste Anerkennung.“

Diese kommt übrigens bereits jetzt von vielen Wanderern, die auf dem Panoramaweg unterwegs sind, berichtet Reinhard Schmidtmann: „Es gibt ganz oft begeisterte Reaktionen.“ Die Verleihung des Qualitätssiegels müsse nun Ansporn sein, sich weiter „ins Zeug zu legen“, unterstreicht Norbert Arens. Denn nach drei Jahren überprüft der Deutsche Wanderverband die Zertifizierung: „Wir werden für die Qualität des Panoramawegs und für das gesamte Wanderwegenetz weiter am Ball bleiben.“ 

Fotos:
(durch Anklicken vergrößern)

1.) Mit Reinhard Schmidtmann, „Vater“ des Bestwiger Panoramawegs, freuten sich zahlreiche Wander-Aktive aus der Gemeinde Bestwig über die Zertifizierung als „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“.

2.) Der Bestwiger Panoramaweg ist ein „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“: Aus den Händen von Hans-Ulrich Rauchfuß (li.), Präsident des Deutschen Wanderverbands, und Claudia Gilles, Geschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbands, erhielt Reinhard Schmidtmann die Zertifizierungsurkunde.
Bildnachweis: Gemeinde Bestwig

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