Mühlen
Sägemühle Remblinghausen

Die Sägemühle Remblinghausen besticht durch ihre Einmaligkeit in Westfalen-Lippe. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1671. Doch auch schon vor dieser Zeit muss es in Remblinghausen eine wassergetriebene Sägemühle gegeben haben. Leider gibt es keine Reste vom ursprünglichen Bauwerk. Erste erhaltene Teile stammen aus dem Jahr 1809.
Öffnungszeiten:
Vom 01.04.-30.11. jeweils mittwochs ab 14:30 Uhr lockeres Beisammensein - Gäste sind herzlich willkommen. Das Sägemühlenteam trifft sich dann zum Arbeiten an der Mühle und freut sich über Unterstützung von Interessenten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besichtigungen der Mühle sind nur nach Terminvereinbarung möglich.
Erweiterte Führungen inkl. Nothelferkapelle und der barocken Pfarrkirche sind auf Anfrage möglich.
Eintrittpreise für Führungen:
- Sägemühle (ca. 1,25 Std.):
3,50 Euro Erwachsene, 1,50 Euro Schüler - Sägemühle u. Nothelferkapelle (ca. 2 Std.)
4,00 Euro Erwachsene, 2,00 Euro Schüler - Sägemühle, Nothelferkapelle u. Kreuzweg (ca.2,5 Std.)
4,50 Euro Erwachsene, 2,00 Euro Schüler
Weitere Informationen:
Sägemühlenverein Remblinghausen e.V.
Helmut Schauerte, 59872 Meschede, Tel.: 0291-50802
zum Internetauftritt der Sägemühle Remblinghausen >>
Berger Mühle - Wassermühle Heinemann

Etwas abseits der "Oberberger Straße", an einer großen Wiesen- und Weidefläche und direkt am Wenneufer befindet sich die Wassermühle der Familie Heinemann. 1991 renoviert, ist sie auch heute wieder voll in Betrieb, jedoch wurden die alten Mühlenräder durch moderne Turbinen ersetzt. Bei einer Führung durch die Mühle bekommt man die alten Mauerwerke, Mahlwerke und Abfüllmaschinen, das Stauwehr, den wiederhergestellten "Backes", den Gewölbeofen, in dem das duftende, gesunde Schrotbrot gebacken wird, zu sehen. Nicht zuletzt lädt das urige Mühlencafé zum Verweilen ein. Im Biergarten mit Mühlenkeller und Café können neben Geburtstagen auch Betriebsfeste und Hochzeiten u.ä. Feiern veranstaltet werden. Gruppen können eine Mühlenführung mit Kaffeetrinken im urigen Mühlencafé buchen.
Anmeldung & Information:
Ulrich Nieswand, Oberberger Straße 11, 59872 Meschede-Berge
Tel. 02903-850101, Mobil 0175-3893716
Alte Kornmühle Ramsbeck

Die Ramsbecker Mühle wurde wahrscheinlich "zur Wende des 17. Jahrhunderts" gebaut. Sie wird erstmalig in der Schatzliste des Jahres 1685 erwähnt, als der Kölner Kurfürst Maximilian Heinrich eine Sondersteuer von der Landbevölkerung erhob.
Vermutlich hatte die Ramsbecker Mühle damals schon als Besonderheit drei Wasserräder, an die jeweils ein Mahlgang gekoppelt war. So konnte der Müller sowohl Korn mahlen als auch die Samenkapseln von Flachs oder Raps mit Hilfe der Mühlsteine zerreiben. Der Müller erhitzte den öligen Samenbrei, verrührte ihn und füllte die zähe Masse in Säckchen. Diese wurden dann unter die "Stampfer" gelegt, die das Leinöl herauspressten, das in den Bauernhäusern als Speiseöl, aber auch als Brennstoff für die Öllampen gebraucht wurde. Der in den Säckchen verbliebene sogenannte "Ölkuchen" wurde dem Jungvieh zur Stärkung der Knochen unter das Futter gemischt.
Die Mühle besitzt als einzige noch erhaltene Mühle in Nordrhein-Westfalen drei Mahlstände und eine mittelalterliche Technik.
Weitere Informationen:
Verein "Alte Kornmühle" Ramsbeck e.V., Wolfgang Schweitzer
Heinrich-Lübke-Straße 43, 59909 Bestwig-Ramsbeck, Telefon 02905-365
zum Internetauftritt der Kornmühle Ramsbeck >>












